Von Profi Golfer Lukas Nemecz empfohlen

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Golf-Bunkerschlag lernen: Anleitung für Einsteiger

Golf-Bunkerschlag lernen: Anleitung für Einsteiger

Golf-Bunkerschlag lernen: Anleitung für Einsteiger

Kaum eine Schlagart sorgt bei Einsteigern für so viel Unsicherheit wie der Bunkerschlag. Dabei basiert die Technik auf einem klar nachvollziehbaren Prinzip, das sich mit etwas Übung gut erlernen lässt.

Warum der Bunkerschlag anders funktioniert als andere Schläge

Anders als bei den meisten Schlägen zielen Sie beim Bunkerschlag nicht direkt auf den Ball, sondern auf den Sand kurz dahinter. Der Schläger "hebt" den Ball quasi zusammen mit einer kleinen Menge Sand aus dem Bunker.

Die richtige Ausgangsposition im Bunker

  • Graben Sie die Füße leicht in den Sand ein, um einen stabilen Stand zu finden und gleichzeitig die Sandbeschaffenheit zu spüren.
  • Öffnen Sie die Schlagfläche des Wedges leicht, um mehr Loft und eine sanftere Landung zu erzeugen.
  • Positionieren Sie den Ball leicht vorne in Ihrem Stand.

Der richtige Zielpunkt im Sand

Zielen Sie mit der Schlagfläche etwa 3 bis 5 Zentimeter hinter dem Ball in den Sand. Diese Distanz kann je nach gewünschter Schlaghöhe und -länge leicht variieren.

Der Schwung beim Bunkerschlag

  • Führen Sie einen etwas längeren, aber kontrollierten Schwung aus als bei einem vergleichbaren Chip außerhalb des Bunkers.
  • Beschleunigen Sie durch den Sand hindurch, ohne die Bewegung vor dem Ball abzubremsen.
  • Der Schläger sollte den Sand vor dem Ball berühren, nicht den Ball direkt.

Häufige Fehler beim Bunkerschlag

  • Zu wenig Schwungenergie: Der Ball bleibt im Bunker liegen, da nicht genug Kraft für den zusätzlichen Sandwiderstand eingeplant wurde.
  • Zu direktes Zielen auf den Ball: Führt häufig zu einem "Dünner", bei dem der Ball zu weit über das Ziel hinausfliegt.
  • Zu geschlossene Schlagfläche: Reduziert den notwendigen Loft für eine kontrollierte, sanfte Landung.

Unterschiede je nach Sandbeschaffenheit

  • Weicher, tiefer Sand: Erfordert mehr Schwungenergie, da der Schlägerkopf stärker gebremst wird.
  • Fester, kompakter Sand: Erfordert weniger Energie, da der Schläger leichter durch den Sand gleitet.

Übungstipps für den Bunkerschlag

  • Üben Sie gezielt auf einer Übungsanlage mit eigenem Bunkerbereich, sofern verfügbar.
  • Zeichnen Sie eine Linie im Sand und versuchen Sie gezielt, hinter dieser Linie in den Sand einzutreffen.
  • Variieren Sie bewusst die Schwungstärke, um ein Gefühl für unterschiedliche Distanzen zu entwickeln.

Häufig gestellte Fragen zum Bunkerschlag

Welcher Schläger eignet sich am besten für den Bunkerschlag?
Ein Sand-Wedge mit speziell konzipierter Sohle (Bounce) ist ideal für die meisten Bunkersituationen.

Warum bleibt mein Ball trotz Schwung im Bunker liegen?
Meist liegt die Ursache in zu wenig Schwungenergie oder einem zu tiefen Eintreffen in den Sand deutlich vor dem Ball.

Muss ich nach dem Schlag den Bunker glätten?
Ja, das Glätten der Fußspuren und der Schlagspur mit dem Rechen gehört zur grundlegenden Golf-Etikette.

Fazit

Der Bunkerschlag basiert auf dem Prinzip, den Sand statt des Balls direkt zu treffen, kombiniert mit ausreichender Schwungenergie. Mit gezieltem Üben lässt sich diese anfangs oft gefürchtete Schlagart gut in den Griff bekommen.

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