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Golf-Entfernungsmesser: Laser oder GPS – was ist besser?

Golf-Entfernungsmesser: Laser oder GPS – was ist besser?

Golf-Entfernungsmesser: Laser oder GPS – was ist besser?

Neben der klassischen GPS-Uhr gibt es eine zweite verbreitete Technologie zur Entfernungsmessung im Golf: den Laser-Entfernungsmesser. Beide Systeme haben unterschiedliche Stärken, die je nach Spielertyp unterschiedlich relevant sind.

Wie ein Laser-Entfernungsmesser funktioniert

Ein Laser-Entfernungsmesser sendet einen Lichtstrahl zu einem anvisierten Ziel (z.B. der Fahne) und berechnet aus der Reflexionszeit die exakte Distanz. Sie müssen das Ziel dabei manuell durch ein Sichtfenster anvisieren.

Wie ein GPS-Gerät funktioniert

Ein GPS-Gerät nutzt vorab gespeicherte Kartendaten des Platzes und Satellitenpositionierung, um automatisch Entfernungen zu verschiedenen Punkten wie Grünmitte, Hindernissen oder Doglegs anzuzeigen, ohne dass Sie manuell zielen müssen.

Vorteile des Laser-Entfernungsmessers

  • Millimetergenaue Messung zum exakt anvisierten Punkt
  • Keine Abhängigkeit von vorprogrammierten Platzdaten
  • Funktioniert auf praktisch jedem Platz weltweit ohne Kartenupdate

Nachteile des Laser-Entfernungsmessers

  • Erfordert eine ruhige Hand und etwas Übung beim präzisen Anvisieren
  • Bei bewegten Zielen (z.B. wehende Fahne) kann das Anvisieren erschwert sein
  • Meist etwas teurer in vergleichbarer Qualitätsklasse

Vorteile des GPS-Geräts

  • Schnellere, einfachere Bedienung ohne manuelles Zielen
  • Zusätzliche Informationen wie Layout des gesamten Lochs oder Hindernislagen
  • Oft mit Zusatzfunktionen wie Schrittzähler oder Statistiktracking

Nachteile des GPS-Geräts

  • Abhängig von der Verfügbarkeit und Aktualität der Kartendaten des jeweiligen Platzes
  • Etwas geringere Präzision im Vergleich zum Laser, insbesondere bei unregelmäßig geformten Grüns

Welches System eignet sich für welchen Golfertyp?

  • Turnierspieler und ambitionierte Golfer: Profitieren meist von der höheren Präzision des Laser-Entfernungsmessers.
  • Freizeitgolfer und Vielspieler auf wechselnden Plätzen: Profitieren von der einfacheren Bedienung und den Zusatzinformationen eines GPS-Geräts.
  • Einsteiger: Für den Anfang ist meist keines der beiden Systeme zwingend notwendig, ein GPS-Gerät ist jedoch aufgrund der einfacheren Bedienung oft die zugänglichere Wahl.

Können beide Systeme kombiniert werden?

Ja, manche ambitionierte Golfer nutzen situativ beide Systeme – das GPS-Gerät für einen schnellen Gesamtüberblick über das Loch und den Laser für die exakte Distanz zur Fahne kurz vor dem entscheidenden Schlag.

Regelkonformität bei Turnieren

Prüfen Sie vor Turnierteilnahmen, ob die Nutzung von Entfernungsmessern überhaupt erlaubt ist – viele Amateurturniere gestatten Distanzmessung, untersagen jedoch Zusatzfunktionen wie Höhenmessung oder Steigungsanzeige.

Häufig gestellte Fragen

Ist ein Laser-Entfernungsmesser schwieriger zu bedienen als ein GPS-Gerät?
Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, mit wenig Übung jedoch gut beherrschbar.

Welches System liefert die präziseren Ergebnisse?
In der Regel liefert der Laser-Entfernungsmesser die genaueren Werte, da er exakt zum anvisierten Punkt misst statt zu einer generalisierten Kartenposition.

Lohnt sich die Anschaffung beider Geräte?
Für die meisten Freizeitgolfer reicht eines der beiden Systeme aus – die Kombination lohnt sich eher für sehr ambitionierte oder Turnierspieler.

Fazit

Sowohl Laser-Entfernungsmesser als auch GPS-Geräte bieten wertvolle Unterstützung bei der Entfernungsbestimmung, unterscheiden sich jedoch in Präzision und Bedienkomfort. Die Wahl sollte sich an Ihrem Spielniveau und Ihren persönlichen Prioritäten orientieren.

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