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Golf-Chipping-Technik: Die wichtigsten Varianten im Überblick

Golf-Chipping-Technik: Die wichtigsten Varianten im Überblick

Golf-Chipping-Technik: Die wichtigsten Varianten im Überblick

Rund ums Grün reicht eine einzelne Chipping-Technik oft nicht aus, um alle möglichen Situationen zufriedenstellend zu bewältigen. Dieser Artikel zeigt die wichtigsten Varianten und wann Sie diese jeweils einsetzen sollten.

Der klassische Bump-and-Run

Bei dieser Technik wird der Ball niedrig gespielt und rollt den Großteil der Distanz über das Grün. Diese Variante eignet sich besonders bei viel freiem Grün zwischen Ballposition und Loch, ohne störende Hindernisse dazwischen.

Empfohlener Schläger: Meist ein kürzeres Eisen (7er bis 9er), da der geringere Loft eine niedrigere Flugbahn und mehr Rollweite ermöglicht.

Der Standard-Chip mit Wedge

Diese vielseitige Grundtechnik eignet sich für die meisten alltäglichen Situationen rund ums Grün, bei denen weder eine sehr niedrige noch eine sehr hohe Flugbahn erforderlich ist.

Empfohlener Schläger: Meist ein Pitching- oder Gap-Wedge, abhängig von der gewünschten Balance zwischen Flug- und Rollstrecke.

Der hohe Flop-Shot

Bei Hindernissen zwischen Ballposition und Loch, etwa einem Bunker oder erhöhten Grünrand, kann ein hoher, weicher Flop-Shot notwendig sein, der den Ball nahezu direkt am Landepunkt stoppen lässt.

Empfohlener Schläger: Ein Lob-Wedge mit hohem Loft, kombiniert mit einer offenen Schlagfläche für zusätzliche Flughöhe.

Wichtiger Hinweis: Diese Technik erfordert deutlich mehr Übung und Präzision als die niedrigeren Chip-Varianten und sollte gezielt trainiert werden, bevor sie im tatsächlichen Spiel eingesetzt wird.

Der Chip aus dichtem Rough

Aus dichtem Rough rund ums Grün verändert sich der Ballkontakt erheblich, da Gras zwischen Schlägerkopf und Ball gerät. Ein etwas steilerer Schwungwinkel und mehr Schwungenergie können notwendig sein, um den zusätzlichen Widerstand des Grases zu überwinden.

Wie Sie die passende Technik für die jeweilige Situation auswählen

  • Beurteilen Sie zunächst, wie viel freies Grün zwischen Ihrer Ballposition und dem Loch liegt.
  • Prüfen Sie, ob Hindernisse eine höhere Flugbahn erfordern.
  • Berücksichtigen Sie die Beschaffenheit des Untergrunds an Ihrer aktuellen Ballposition (kurzes Gras, Rough, harter Boden).

Häufige Fehler beim Chipping unabhängig von der gewählten Technik

  • Zu viel Handgelenkseinsatz statt einer kontrollierten Pendelbewegung aus den Schultern
  • Unzureichende Gewichtsverlagerung auf den vorderen Fuß während des Schlags
  • Fehlende Landepunkt-Visualisierung vor der Ausführung

Wie Sie verschiedene Chipping-Techniken gezielt trainieren können

Üben Sie bewusst unterschiedliche Situationen mit verschiedenen Schlägern und Techniken, statt sich ausschließlich auf eine einzelne, gewohnte Chip-Variante zu beschränken. Diese Vielseitigkeit zahlt sich insbesondere auf unterschiedlich gestalteten Golfplätzen aus.

Häufig gestellte Fragen zur Chipping-Technik

Welche Chipping-Technik sollte ich als Anfänger zuerst lernen?
Der Standard-Chip mit einem mittleren Wedge gilt als vielseitige Grundtechnik, die sich für die meisten alltäglichen Situationen eignet und als solide Basis dient.

Ist der Flop-Shot auch für Anfänger geeignet?
Aufgrund der höheren technischen Anforderungen empfiehlt sich diese Technik eher für fortgeschrittenere Spieler, die bereits über eine solide Grundtechnik im Chipping verfügen.

Wie oft sollte ich unterschiedliche Chipping-Techniken üben?
Regelmäßiges, variiertes Training mehrmals pro Woche hilft, ein Gefühl für die unterschiedlichen Situationen und die jeweils passende Technik zu entwickeln.

Fazit

Unterschiedliche Situationen rund ums Grün erfordern unterschiedliche Chipping-Techniken. Wer sich neben dem klassischen Standard-Chip auch mit Varianten wie Bump-and-Run oder dem Flop-Shot vertraut macht, kann flexibler und erfolgreicher auf verschiedene Platzsituationen reagieren.

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