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Putter richtig auswählen: Worauf es wirklich ankommt

Putter richtig auswählen: Worauf es wirklich ankommt

Putter richtig auswählen: Worauf es wirklich ankommt

Der Putter ist der am häufigsten genutzte Schläger während einer Golfrunde – trotzdem wird seine Auswahl von vielen Golfern deutlich weniger sorgfältig getroffen als bei anderen Schlägern. Dieser Artikel zeigt, worauf es bei der Putter-Auswahl wirklich ankommt.

Warum die richtige Putter-Wahl so wichtig ist

Da im Durchschnitt fast 40 Prozent aller Schläge einer Runde auf das Putten entfallen, kann bereits eine kleine Verbesserung in diesem Bereich das Gesamtergebnis erheblich beeinflussen – oft mehr als zusätzliche Distanz vom Abschlag.

Unterschiedliche Putterkopf-Formen

  • Blade-Putter (Klingen-Putter): Klassische, schlanke Form, meist bevorzugt von Spielern mit einer bogenförmigen Schwungbahn.
  • Mallet-Putter: Größerer, oft rundlicher oder rechteckiger Kopf mit höherem Schwungmoment (MOI), der Fehlschläge außerhalb der Mitte stärker verzeiht – meist geeignet für Spieler mit einer geraderen Schwungbahn.

Die richtige Putterlänge

Eine zu lange oder zu kurze Putterlänge zwingt zu unnatürlichen Körperhaltungen, die die Präzision beeinträchtigen können. Die optimale Länge hängt von Körpergröße und individueller Standhaltung ab und sollte idealerweise durch ein professionelles Fitting bestimmt werden.

Der richtige Lie-Winkel

Der Lie-Winkel beschreibt den Winkel zwischen Schaft und Boden bei angesetztem Putter. Ein unpassender Lie-Winkel kann dazu führen, dass die Putterkohle im Treffmoment nicht flach am Boden aufliegt, was die Ballrichtung negativ beeinflusst.

Balance-Typen: Face-Balanced vs. Toe-Hang

  • Face-Balanced Putter: Die Schlagfläche zeigt beim freien Balancieren des Putters nach oben – geeignet für Spieler mit einer geraden Schwungbahn (Straight-Back-Straight-Through).
  • Toe-Hang Putter: Die Schlagfläche zeigt beim Balancieren leicht nach unten – geeignet für Spieler mit einer stärker bogenförmigen Schwungbahn.

Der Griff des Putters

Putter-Griffe gibt es in unterschiedlichen Stärken und Formen. Dickere Griffe reduzieren tendenziell die Handgelenksaktivität während des Schlags, was vielen Golfern zu mehr Konstanz verhilft.

Wie Sie Ihre individuelle Schwungbahn bestimmen können

Ein professionelles Putter-Fitting bei einem qualifizierten Fachhändler oder Trainer kann mittels Videoanalyse oder speziellen Messsystemen genau bestimmen, welche Putterkopf-Form und Balance-Art am besten zu Ihrer natürlichen Schwungbahn passt.

Warum Sie verschiedene Putter testen sollten

Anders als bei anderen Schlägern lässt sich die Passung eines Putters kaum allein durch technische Daten bestimmen – das persönliche Gefühl beim Aufsetzen und Anschlagen spielt eine ebenso wichtige Rolle wie die reinen technischen Spezifikationen.

Häufig gestellte Fragen zur Putter-Auswahl

Ist ein teurerer Putter automatisch besser?
Nicht zwingend – entscheidend ist die individuelle Passform zu Ihrer Schwungbahn und Ihrem persönlichen Gefühl, nicht primär der Preis.

Wie oft sollte ich meinen Putter wechseln?
Ein gut passender Putter kann über viele Jahre genutzt werden – ein Wechsel lohnt sich meist nur bei anhaltenden Problemen mit der aktuellen Putting-Performance.

Kann ein professionelles Fitting wirklich einen Unterschied machen?
Ja, viele Golfer berichten von spürbaren Verbesserungen in Konstanz und Präzision nach einem individuellen Putter-Fitting.

Fazit

Die richtige Putter-Auswahl basiert auf individueller Schwungbahn, Körpergröße und persönlichem Gefühl. Ein professionelles Fitting kann helfen, den optimal passenden Putter für Ihre spezifischen Voraussetzungen zu finden und damit Ihr Scoring nachhaltig zu verbessern.

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